Gemeinschaftsunterkünfte

Die Stiftung Juvente Mainz betreut Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften, verteilt auf mehrere Gebäude an Standorten in Gonsenheim, Mombach und Bretzenheim.

Bereichsleitung GU Zwerchallee, GU Wilhelm-Quetsch-Straße

Nefret Abu El-Ez

Dipl.-Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin, Erzieherin

Mobil:
0176/31075769
E-Mail:
n.abuelez_at_stiftung-juvente.de

Bereichsleitung GU Housing Area

Claudia Minthe

Dipl. Pädagogin

Mobil:
0151/67118836
E-Mail:
c.minthe_at_stiftung-juvente.de

Den Neustart erleichtern

Die Stiftung Juvente betreut zur Zeit etwa 800 geflüchtete Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften im Mainzer Stadtgebiet. Die Bewohner*innen werden von der Stadt Mainz zugewiesen.

In den Unterkünften finden Alleinreisende und Familien eine Heimat auf Zeit. Sie alle sind im Asylverfahren. Manche wohnen bis zu ihrer Anerkennung in der Übergangsunterkunft, andere bleiben nur kurz. 

Die Stiftung Juvente sorgt dafür, dass sich alle willkommen fühlen – unabhängig von Herkunftsland, Status oder der voraussichtlichen Dauer des Aufenthalts. Das Team begleitet die Menschen vom ersten bis zum letzten Tag in der Unterkunft – und darüber hinaus, wenn ein Umzug innerhalb der Stadt Mainz gelingt. Insbesondere für Kinder und ihre Familien soll die Zeit der Ungewissheit und des Wartens so angenehm wie möglich gestaltet werden.

So arbeitet die Stiftung Juvente

Die Arbeit der Stiftung Juvente ermöglicht die Integration in das neue Lebensumfeld, vermittelt dessen Normen und Werte und fördert Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative. Sie umfasst folgende Aufgabenfelder:

Allgemeine Unterstützung

  • Hilfe bei Behördenangelegenheiten, insbesondere im Asylverfahren, und der Wohnungssuche
  • Organisation von Dolmetscher*inen und Übersetzer*innen
  • Vermittlung in Deutschunterricht

Kinder und Jugendliche

  • Anmeldung in Kindergärten und Schulen
  • Praktikumsplatzsuche 
  • Kontakte mit Lehrer*innen und Schulleiter*innen

Verwaltung der Unterkunft

  • in Kooperation mit der Stadt Mainz und der Wohnbau Mainz

Freizeitgestaltung

  • Implementierung von Integrationsangeboten, meist in Kooperation mit Kirchengemeinden, Sportvereinen und anderen Organisationen

Psychosoziale Betreuung

  • Organisation der ärztlichen Versorgung
  • Konfliktlösung & pädagogische Beratung
  • Vermittlung von Hilfeangeboten für Traumatisierte

Der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks sowie der fachliche Austausch mit Behörden und Ämtern der Stadt Mainz gehören ebenfalls zur Flüchtlingsarbeit.

Unterstützung aus der Bevölkerung

Unsere Arbeit mit Geflüchteten erfährt große Unterstützung von Organisationen, Vereinen und den Bürger*innen der Stadt Mainz. So entstehen integrationsfördernde Angebote, die das Juvente-Team koordiniert.

Projekte

In Kooperation mit Vereinen, Schulen, Initiativen und gemeinnützigen Organisationen schafft die Stiftung Juvente in vielfältigen Projekten Möglichkeiten für Geflüchtete, ihre Heimat auf Zeit kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

Ehrenamt

In der alltäglichen Arbeit mit geflüchteten Menschen spielen ehrenamtlich Tätige eine wichtige Rolle. Die Stiftung Juvente begleitet diese und koordiniert ihren Einsatz. Ehrenamtliche bieten z.B. Deutschkurse und Nachhilfe, Sprachtandems und Patenschaften, Sport und Kinderbetreuung sowie einen Sing- und Spielkreis für Mütter mit Kleinkindern an. Sie begleiten die Geflüchteten bei der Wohnungssuche, zum Arzt, auf Ämter oder zu anderen Gelegenheiten außerhalb der Unterkunft.

Das Team der Gemeinschaftsunterkünfte

Im Team arbeiten Dipl.-Sozialpädagog*innen, Dipl.-Sozialarbeiter*innen, Bachelor of Arts Soziale Arbeit oder Personen, die eine mind. 5-jährige hauptamtliche Tätigkeit in der Flüchtlingsbetreuung nachweisen können. Ein Fachteam, Supervision und Fortbildung gewährleisten die Qualitätssicherung.

Ehrenamtlich mitmachen

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, wendet sich entweder direkt an die Stiftung Juvente oder an ihre Netzwerkpartner*innen. 

Spenden

Wir freuen uns über Zeitspenden, die zur Integration beitragen oder helfen, den Alltag der Geflüchteten zu strukturieren. Sachspenden wie Geschirr, Bettwäsche u.ä. sind derzeit nicht notwendig, da die Unterkünfte gut bestückt sind und die Ankommenden eine persönliche Erstausstattung erhalten.


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