Sozialtherapie Impulssteuerung

Die Sozialtherapie - Impulssteuerung ist ein therapeutisches Konzept welches sich am Verhalten der Kinder und Jugendlichen orientiert.

Sie findet in einem therapeutischem Setting statt, das Kindern und Jugendlichen dabei hilft, bereits stark gefestigtes, dysfunktionales Verhalten zu verändern.

Das Konzept wurde entwickelt um mit den Kindern und Jugendlichen partnerschaftlich an ihren problematischen musterhaften Emotionsabläufen zu arbeiten. So lernen sie, bereits stark gefestigtes, dysfunktionales Verhalten zu verändern.

Bereichsleitung

Christoph Welz

Dipl. Sozialarbeiter / Sozialpädagoge

Mobil:
0151/65232675
E-Mail:
c.welz_at_stiftung-juvente.de

E-Mail:
sis_at_stiftung-juvente.de

Team:
Eva Baumgärtner Sozialarbeiterin B.A. / Sozialtherapie Impulssteuerung / Schulhund-Qualifikation
Tel.: 0151/53932876
E-Mail: e.baumgärtner_at_stiftung-juvente.de    

Stefan Werner Dipl. Sozialpädagoge / AAT-Trainer / Sozialtherapie Impulssteuerung / Supervisor / EMDR
Tel.: 0175/5901471
E-Mail: s.werner_at_stiftung-juvente.de           

Hanna-Kari Bach Erziehungswissenschaften B.A. / Sozialtherapie Impulssteuerung / Systemische Beratung
Tel.: 0176/37887938
E-Mail: h.bach_at_stiftung-juvente.de 

Rebecca Tullius (externe Honorarkraft) Sozialpädagogin B.A. / Sozialtherapie Impulssteuerung
Tel.: 0170/540636
E-Mail: rjtullius_at_web.de

Zuordnung bei Anfragen:
Gebiet Mainz Stadt -> Hanna-Kari Bach
Gebiet Mainz-Bingen (Süd-West) -> Eva Baumgärtner
Gebiet Mainz-Bingen (Süd-Ost) -> Stefan Werner 

Dies gilt nur für Anfragen und das Erstgespräch, wer den Fall tatsächlich übernimmt, wird im Team besprochen.

Was ist Sozialtherapie für Impulssteuerung? 

Die Sozialtherapie Impulssteuerung ist ein verhaltensorientiertes Konzept, dass entwickelt wurde, um mit Kindern und Jugendlichen partnerschaftlich an ihren problematischen musterhaften Emotionsabläufen zu arbeiten. So lernen sie, bereits stark gefestigtes, dysfunktionales Verhalten zu verändern. Als Ergänzung sozialpädagogischer Konzepte wurde die Sozialtherapie für Impulssteuerung entwickelt, um Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein eigenverantwortliches, selbstbestimmtes und gemeinschaftsfähiges Leben zu ermöglichen.

An wen richtet sich die Sozialtherapie für Impulssteuerung? 

Zielgruppe dieser Hilfeform sind Kinder und Jugendliche (aber auch junge Erwachsene bzw. Eltern), die einen Lernbedarf im Bereich der Steuerung ihrer emotionalen Impulse haben. Sie besitzen eine geringe Frustrationstoleranz, haben zu wenig Selbstkontrolle, können Bedürfnisse schwer aufschieben und haben Schwierigkeiten, unangenehme Emotionen auszuhalten. Dies äußert sich häufig durch: 

  • Impulsives und aggressives Verhalten
  • Flüchten vor Situationen, die unangenehme Emotionen hervorrufen 
  • Selbstwertschädigendes und autoaggressives Verhalten 
  • Missachtung von Regeln, bis hin zu Straftaten

Diese Kinder und Jugendlichen können auch durch sozialpädagogische Interventionen nicht aus ihren Handlungsmustern ausbrechen. Ihr negatives Selbstschema ist bereits stark verinnerlicht.

Der gemeinsame Weg mit den Klient*innen in der Sozialtherapie Impulssteuerung 

  • Förderung, Stabilisierung und Weiterentwicklung individueller Ressourcen 
  • Wahrnehmen, Analysieren und Validieren von unangenehmen Emotionen sowie die Entwicklung von Emotions- und Frustrationstoleranz 
  • klient*innengerechte Vermittlung von theoretischen Erklärungsmustern 
  • Erkennen und Verändern von schützenden Verhaltensweisen 
  • Exploration von angemessenen und neuen Emotionen

Während den Einheiten kommen Übungen und Erklärungshilfen u.a. aus den Bereichen der emotionsfokussierten Psychotherapie, der Sozialpädagogik, der Schematherapie, der lösungsorientierten Beratung und dem Coaching zum Einsatz. In Form von Hausaufgaben erhalten die Kinder

und Jugendlichen konkrete Übungen, wodurch sie von Beginn an neue Impulse in ihren Alltag übertragen. 

Ziele der Sozialtherapie Impulssteuerung 

  • Sinnhaftigkeit und Bedeutung von Emotionen kennen 
  • Akzeptanz und Toleranz für eigene (auch unangenehme) Emotionen erhöhen 
  • mit der Emotion verbundene Bedürfnisse erkennen und bejahen 
  • Dysfunktionalitäten in der eigenen Bedürfnisbefriedigung aufspüren können 
  • schematische Strukturen des emotionalen Erlebens erfassen 
  • Problemverhalten als Schutzstrategie bezüglich der Vermeidung unangenehmer Emotionen erkennen lernen 
  • Veränderung der schematisch verankerten Emotionsabläufe 
  • Festigen von neuem, funktionalem Verhalten 

Das übergeordnete Ziel der Sozialtherapie Impulssteuerung ist die Schaffung von Emotions- und Frustrationstoleranz sowie den akzeptierten Umgang mit den eigenen Emotionen und sich selbst. 

Das Team der Sozialtherapie 

Im Leistungsteam Sozialtherapie Impulssteuerung sind Mitarbeiter*innen mit abgeschlossenem Hochschulstudium in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaften oder Psychologie tätig, die bereits mehrjährige Berufserfahrung besitzen. Darüber hinaus haben sie eine 2-jährige Weiterqualifizierung zum/r Sozialtherapeut*in für Impulssteuerung abgeschlossen. 


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