Jugendnotaufnahme / JUNO

In der Jugendnotaufnahme Mainz finden bis zu zehn Jugendliche eine Unterkunft, wenn sie aufgrund einer akuten Konfliktsituation nicht in ihrer Familie bleiben können.

Bereichsleitung

Markus Mühlan

Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialpädagoge (FH)

Mobil:
0160/94427067
E-Mail:
m.muehlan_at_stiftung-juvente.de

Gruppenleitung: Nina Schmitt

Telefon:
06131/1433723
E-Mail:
juno_at_stiftung-juvente.de

Eine Chance für die Zukunft

In der Jugendnotaufnahme (JuNo) der Stiftung Mainz finden bis zu 10 Jugendliche vorübergehend eine Unterkunft, wenn sie aufgrund einer akuten Konfliktsituation nicht in ihrer Familie bleiben können. Auch Jugendliche ohne festen Wohnsitz können hier aufgenommen werden.

In der Wohngruppe erfahren die Jugendlichen Verlässlichkeit in Form einer festen Tagesstruktur und kontinuierlicher Betreuung. So versuchen wir, in einem ersten Schritt den Schutz, die Sicherheit und das Wohlergehen der Jugendlichen zu gewährleisten.

In einem zweiten Schritt klären wir gemeinsam mit den Betroffenen die Probleme und Ursachen der Krise, um anschließend neue Perspektiven für die Jugendlichen und ihre Familien zu entwickeln.

Das leistet die JuNo

Die Notaufnahme bietet den Jugendlichen einen ihrem Alter entsprechenden Rahmen mit klaren Strukturen und verlässlichen AnsprechpartnerInnen. Damit esgelingt, wieder Fuß zu fassen und neue Perspektiven zu entwickeln, bieten wir folgende Unterstützung an:

  • 24-stündige Betreuung und Versorgung durch Fachpersonal
  • Stabilisierung der Alltagsstrukturen durch Verlässlichkeit im Tagesablauf: gemeinsame Mahlzeiten, regelmäßiger Schul- bzw. Ausbildungsbesuch, tägliche begleitete Lernzeiten, geregelte Ausgehzeiten
  • gemeinsame Klärung der aktuellen Lebenssituation der Jugendlichen
  • Einbindung der Eltern in den weiteren Klärungsprozess - so weit wie möglich
  • intensive Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Behörden, Schulen und Betrieben

Was bringt der Aufenthalt?

Die Zeit in der Jugendnotaufnahme dient dazu, gemeinsam mit den Jugendlichen tragfähige Perspektiven für die Zukunft, insbesondere für das Verhältnis zu den Eltern, zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist, dass Jugendliche und Eltern die aktuelle Situation realistisch einschätzen und an einer Klärung interessiert sind.

Am Ende stehen verschiedene Lösungsmöglichkeiten: Die Rückführung in das Elternhaus, der Einzug in eine Jugendwohngemeinschaft oder, bei entsprechendem Alter und notwendiger Reife, die Suche nach einer eigenen Wohnung (betreutes Wohnen).

Wer findet Aufnahme?

Aufgenommen werden Jugendliche im Alter von 14 bis18 Jahren. Sie befinden sich in einer Krise, deren Ursache bei den Eltern, im sozialen Umfeld oder in den Jugendlichen selbst liegt.

In der Regel kommen sie über das zuständige Jugendamt in die Notaufnahme. Dessen Zustimmung holen wir auch dann umgehend ein, wenn sich Jugendliche selbst anmelden wollen oder wenn Dritte (Polizei, Privatpersonen, Nachbarn) den Aufenthalt bei uns vorschlagen.

Grundsätzlich müssen die Eltern dem Aufenthalt ebenfalls zustimmen. In begründeten Fällen kann dies ersatzweise durch das Vormundschaftsgericht erfolgen.

Das Team der Jugendnotaufnahme

In der Jugendnotaufnahme sind Diplom-SozialpädagogInnen, Diplom-PädagogInnen und ErzieherInnen mit verschiedenen Zusatzqualifikationen im Einsatz.

Die Stiftung Juvente Mainz gewährleistet die Qualitätssicherung durch Fachteam, Supervision und Fortbildung.


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